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Weihnachten verreisen aber wohin

Chris Rea besingt die alte Tradition. Er fährt zu Weihnachten nach Hause und verdient dank Driving Home for Christmas wohl die eine, oder andere Tantieme. Eine Idealvorstellung die die Romantik, die man mit Weihnachten verbindet, beschreibt. Die idyllische Familie, die friedlich das besinnliche Weihnachtsfest feiert. Harmonie in Reinkultur. Die Praxis sieht oft etwas anders aus und Es ist nicht unüblich an Weihnachten zu verreisen.

Welt im Wandel

Das Konzept, die Eltern an Weihnachten zu besuchen und wieder ein paar Tage in der alten Heimat zu verbringen ist grundsätzlich ganz nett. Es setzt aber ein paar Dinge voraus. Einerseits muss es so etwas wie ein zu Hause geben. Die Eltern müssen am Leben sein und sich freuen, wenn die Kinder zu Besuch kommen. Außerdem braucht man ein ungestörtes Verhältnis zu den Eltern und es muss ausreichend Platz vorhanden sein. Unsere Welt hat sich allerdings verändert. Auch wenn Weihnachten noch immer ein wichtiger Fixpunkt im Winter ist, hat es nicht mehr die Bedeutung, die es einmal hatte. Die Menschen werden älter und sind meist auch unverändert fit und mobil, wenn sie alt werden. Die Kinder haben eigene Familien und es stellt sich die Frage, ob man zur Familie der Frau, oder der des Mannes fährt. Im schlimmsten Fall ist jeweils ein Teil beleidigt.

Die Kinder aus dem Haus

Weihnachten hat einen hohen Stellenwert, wenn kleine Kinder im Haus sind. Der Baum wird geschmückt, Weihnachtsmann, oder Christkind bringen die Geschenke und tatsächlich glänzen die Kinderaugen, wenn sie vor den bunten Paketen und den leuchtenden Kerzen stehen. Zwar glänzen sie oft auch später, wenn nicht alle Positionen des Wunschzettels ordentlich abgearbeitet wurden, oder die Geschwister coolere Geschenke bekommen haben, aber meist läuft es an Weihnachten ohne Tränen und Streit ab. Später im Leben, wenn die Kinder größer werden, wird Weihnachten und die Zeremonie darum, immer mehr zu einer schönen Pflicht. Man isst zusammen, tauscht Geschenke und verbringt Zeit miteinander. Aber niemand ist böse, wenn man zu Weihnachten verreisen möchte.

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Weihnachten unter Palmen. Das ist kein Widerspruch

Weihnachten verreisen

Einer der Zwecke des Weihnachtsfest ist es, die trostlose Winterzeit anzureichern. Ein Highlight, wenn draußen die Natur schläft. Ist man nahe an der Natur tätig, dann ist der Winter Zeit der Pause und des Wartens. Man kann wenig tun und wartet auf das Frühjahr. Heute ist der Winter aber in vielen Branchen die Hauptsaison. Ein weiteres Highlight braucht man nicht unbedingt. So wird Weihnachten rasch zu einer zusätzlichen Belastung. Gibt es keine Kinder mehr, wird auch nicht mehr gefeiert, wie früher. An Weihnachten verreisen ist eine Option sich dem ganzen Trubel zu entfliehen und den Weihnachtsfrieden wirklich einmal zu erleben.

Tropischer Weihnachtsfrieden

Es geht um Besinnung und Ruhe. Dinge, die wir in unserem meist hektischen Alltag daheim nur schwer finden. Feiert man ein Familienfest, dann ist das mit viel Arbeit verbunden. Der Sinn von Weihnachten ist sicherlich nicht, gestresst am Vorabend Geschenke zu verpacken und an der Fischtheke Schlange zu stehen. Was liegt also näher, als den Standort zu wechseln und Weihnachten in absoluter Entspannung zu feiern. Ägypten, Dubai, die Kanaren, oder Thailand sind tolle Reiseziele. Es ist auch im Winter angenehm warm und man kann die Vorzüge gut ausgebautem Tourismus in der Nebensaison genießen.

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Auch wer den Winter spüren will findet ein passendes Reiseziel über Weihnachten

Weihnachten verreisen, aber wohin?

Die grundsätzliche Entscheidung, wohin man an Weihnachten verreist, ist zwischen warm und kalt.

Wintersport in den Bergen

Will man den Winter, so wie man ihn erwartet, erleben, dann bietet sich der Urlaub in den Bergen an. In Kombination mit Schilaufen kann man Aktivurlaub erleben und den Winter spüren. Weihnachtsstimmung in den Hotels gehört zum Standard. Eine Schihütte mit Kamin sorgt für Entspannung pur.

Städtereisen

Auch Städtereisen sind ein beliebtes Ziel für eine Reise an Weihnachten. Weihnachtsmärkte und Weihnachtsbeleuchtung sind sehenswert. Dabei kann man ein wenig Kultur in das Programm einbauen. Städte in den Alpen bieten sich an, aber auch New York ist an Weihnachten ein beliebtes Reiseziel.

Winterlicher Strand

An der Ostsee ist es im Winter kühl. Trotzdem laden die Strände zu Spaziergängen mit Weitblick ein. Inseln, wie Sylt bieten beschauliche Ruhe und trotzdem winterliche Temperaturen.

Sommer, Sonne, Sonnenschein

Der Badeurlaub im Winter ist ebenfalls möglich. Weihnachten in Ägypten, oder Thailand erlauben nicht nur das chillen am Strand, sondern auch Schwimmen im Meer.

Der Geist von Weihnachten

Viele Verfechter der Weihnachtszeit und der Besinnung auf alte Traditionen kritisieren das Verreisen an Weihnachten. Man sollte daheim sein und mit der Familie feiern. Unsere Hektik und der Stress ist aber sicherlich nicht der Geist von Weihnachten. Selbst wenn man die christlichen Hintergründe des Weihnachtsfests ernst nimmt und die Geburt Christi feiertm schließt das eine weihnachtliche Reise nicht aus. Zur Ruhe kommen, sich besinnen und Kraft sammeln ist der Zweck und der Sinn von Weihnachten. Wo geht das besser, als am Strand?

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